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Schritt für Schritt zum Barista – Imagefilm Samariterherberge

Stiftung Samariterherberge

Ein ruhiger Imagefilm über das inklusive Café der Stiftung Samariterherberge – wo Beschäftigte der Werkstatt Schritt für Schritt zum Barista werden.

Café der Stiftung Samariterherberge in Merseburg – Beschäftigte arbeiten als Barista
Imagefilm über inklusive Barista-ArbeitKonzept, Dreh & Schnitt aus einer HandReportage in Café & WerkstattStorytelling über Bild & TexteinblendungFokus auf Menschen, Atmosphäre & Teilhabe

Das Projekt

Die Stiftung Samariterherberge begleitet Menschen mit Behinderung in Wohnen, Arbeit und Alltag. In ihrer Werkstatt in Merseburg ist ein besonderer Ort entstanden: „Samariter-Coffee“ – ein Café, in dem Beschäftigte selbst an der Siebträgermaschine stehen und Schritt für Schritt zu Baristas ausgebildet werden. Mein Auftrag war ein kompakter Imagefilm, der diesen Ort sichtbar macht: Einblick geben, Atmosphäre zeigen, den Sinn des Projekts erklären und vor allem die Menschen in den Mittelpunkt stellen.

Die Idee

Das Café ist mehr als Gastronomie. Es ist ein Ort der Begegnung – und eine Oase für die Beschäftigten der Werkstatt. Hier wird Barista-Arbeit nicht nebenbei gelernt, sondern bewusst: Bohnen mahlen, Siebträger einspannen, Espresso ziehen, Milch aufschäumen. Mit Zeit. Mit Geduld. Mit Stolz. Genau dieser Weg ist das Herzstück des Films – die Entstehung eines Latte Macchiato, von der Bohne bis zum servierten Glas.

Der Reiz lag in der Reduktion. Das Drehbuch der Stiftung folgte einem klaren Grundsatz: Weniger Text wirkt stärker, die Bilder erzählen den Hauptteil. Daran habe ich mich konsequent gehalten.

Meine Rolle

Als Solo-Agentur habe ich die Produktion aus einer Hand umgesetzt – von der dramaturgischen Feinabstimmung des Storyboards über den Dreh vor Ort in Café und Werkstatt bis zum finalen Schnitt. Eine begleitende Fotoreportage des Cafébetriebs entstand parallel zum Film.

Erzählen ohne Sprecher

Statt einer Sprecherstimme tragen ruhige Texteinblendungen die Erzählung – kurze, leise Sätze, die den Bildern Raum lassen. Kein erklärender Off-Kommentar, keine Hektik im Schnitt. So bleiben Atmosphäre und Gesichter im Vordergrund, und der Film wirkt eher wie ein Besuch als wie ein Werbespot.

Leistungen

  • Konzept- und Dramaturgie-Feinschliff (Storyboard)
  • Videodreh vor Ort in Café und Werkstatt
  • Begleitende Fotoreportage des Cafébetriebs
  • Schnitt, Color Grading und Sounddesign
  • Typografische Texteinblendungen statt Voice-over
  • Fertiger Imagefilm für Web und Social Media

Das Ergebnis

Entstanden ist ein leiser, emotionaler Film, der zeigt, was sonst oft unsichtbar bleibt: Menschen, die über sich hinauswachsen. Arbeit, die ankommt. Er funktioniert als Visitenkarte des Projekts – für Gäste, für Unterstützer und als Zeichen der Wertschätzung für die Beschäftigten. Mehr als ein Café. Ein gemeinsames Projekt.

Café-Theke der Stiftung Samariterherberge mit Kuchen, Tassen und WanduhrHeller Gastraum des inklusiven Cafés mit Tischen am FensterBeschäftigter bereitet als Barista an der Siebträgermaschine einen Espresso zuFrisch zubereiteter Latte Macchiato im Café der SamariterherbergeBarista des Cafés steht stolz hinter der Theke mit selbstgemachten KuchenCafé-Mitarbeiter lächelt hinter der ThekePorträt einer Beschäftigten des Cafés mit ArbeitsschürzePorträt einer lächelnden Mitarbeiterin im Gastraum des CafésBeschäftigte sitzen gemeinsam an einem Tisch im Café – ein Ort der BegegnungZwei Gäste im Gespräch bei Kaffee am CafétischGäste an einem Fenstertisch im Café der SamariterherbergeGast am Cafétisch mit Blick auf die KuchenthekeServiermoment: Ein Getränk wird einem Gast an den Tisch gebrachtKuchenauswahl unter Glashauben in der Auslage des Cafés